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Buch: Unter der Gürtellinie

Buch: Unter der Gürtellinie

Autor(in): Renate Bruckmann

Unerklärliche Beschwerden im urogenitalen Bereich körpertherapeutisch verstehen und behandeln.

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Renate Bruckmann

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die an chronischen oder immer wieder auftretenden Unterbauchschmerzen leiden, ohne dass die fachärztliche Untersuchung durch Internisten, Gynäkologen und Urologen einen Befund ergeben haben, könnte die Ursache dafür auch muskulärer Natur sein.

Im Unterbauch befinden sich Muskeln – zum Teil tief im Körper – die durch Dauerspannung sogenannte Triggerpunkte entwickeln können. Ein Triggerpunkt ist ein druckschmerzhafter Punkt, an dem verspannte und verhärtete Muskelfasern sich zusammenballen und Schmerzreize senden. Die dadurch verursachten Beschwerden können sich anfühlen wie Darmschmerzen, Blasenkrämpfe oder Nierenschmerzen, sowie beispielsweise Eierstock- oder Gebärmutterkrämpfe, obwohl sie tatsächlich Muskelschmerzen sind.

Wenn die fachärztliche Diagnostik organische Ursachen ausgeschlossen hat, kann eine muskuläre und faszienorientierte Diagnostik Aufschluss darüber geben, ob solche Verspannungen die Ursache für die Beschwerden sein können. Sie lassen sie sich in der Regel gut feststellen und behandeln und vor allem die Patientinnen und Patienten können selbst eine Menge dagegen tun.

Symptome muskulär bedingter Unterbauchschmerzen

Anhaltspunkte dafür, dass Ihre Beschwerden muskulär bedingt sein können, sind:

  • Wenn Sie schon festgestellt haben, dass Ihre Beschwerden durch Bewegung besser oder schlechter werden, etwa beim Gehen oder wenn Sie vom Sitzen aufstehen.
  • Ihre Schmerzen sind unabhängig von der Ernährung.
  • Ihre Beschwerden werden schlechter bei Stress und Kälte.

Die genannten Verspannungen und Triggerpunkte können meist in bestimmten Muskeln ertastet werden, das sind:

  • Der Iliopsoas-Muskel, er ist der stärkste Hüftbeuger, den wir haben, und zieht beidseits vom Rücken quer durch den Unterbauch über die Leiste bis in die Oberschenkel.
  • Die schrägen und geraden Bauchmuskeln, sie bilden die Bauchwände und bedecken sogar einen Teil des Rückens,
  • Der Quadratus-Lumborum-Muskel, der ebenfalls auf beiden Seiten zu finden ist und das Becken mit dem Brustkorb verbindet.

Verspannungsbedingte Unterbauchschmerzen: Die Ursachen sind meist Schon- und Fehlhaltungen

Oft sind mehrere Muskeln gleichzeitig an den Beschwerden beteiligt, weil Schonhaltungen entstanden sind, die weitere Verspannungen nach sich zogen. Dort wo die Muskulatur steif und verspannt ist, gibt es auch meist Störungen im Bindegewebe der Unterhaut und der Faszien.

Die Beschwerden können stärker auf einer Seite sein oder beidseitig bestehen. Das hängt davon ab, welche Fehlhaltungen und Gewohnheiten sie verursacht haben.

Sie können nämlich die Folge von Fehlhaltungen sein, etwa bei ständig verdrehtem Becken, wenn man im Sitzen zum Beispiel gerne die Beine übereinanderschlägt. Das bringt das Becken in eine Schieflage und verspannt die schrägen Bauchmuskeln. Manche haben auch im Stehen eine starke Präferenz für ein Bein und verlagern das Körpergewicht stark auf eine Seite.

Das können Sie leicht ausprobieren: Ist es viel bequemer für Sie, auf einem Bein zu stehen als auf dem anderen? Fühlt es sich gleich an, wenn Sie das rechte Bein über das linke schlagen, und umgekehrt? Sitzen Sie gerne mit angezogenen Beinen oder ein Bein untergeschlagen? Sind Sie oft so beschäftigt, dass Sie den Gang aufs WC auch gerne hinausschieben? All das verursacht Dauerspannungen im Unterbauch.

Auch Arbeitsbedingungen wie Monitore, die seitlich zum Körper positioniert sind, Klienten oder Werkstücke, zu denen man sich neigen und drehen muss, können solche Verkürzungen entstehen lassen.

Unterbauchschmerzen durch Verspannungen: Diese Maßnahmen helfen

Hier gilt es, genau zu überlegen, was man tut und wie man es ändern kann. Durch geeignete Körperübungen lassen sich Belastungen ausgleichen und Verspannungen lockern. Ergänzende manuelle Therapie der Muskeln und Faszien durch geeignete Verfahren kann zusätzliche Linderung bringen.

Betroffene sollten sich immer wieder bewusst machen, den Bauch locker zu lassen, ihn nicht ständig einzuziehen und anzuspannen, sondern eine tiefe Bauchatmung zu praktizieren. Das ist das beste Bauchtraining und eine willkommene Massage für die Organe, die sich darin befinden.

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