Die Kurse basieren auf meinem Buch „Unter der Gürtellinie“, das 2020 im Droemer-Knaur -Verlag erschien. Kurs und Buch beinhalten fast zehn Jahre Erfahrung in der Behandlung muskulär bedingter Beschwerden im urogenitalen Bereich nach dem Konzept der Pohltherapie® sowie auf dem Buch gemeinsam mit Tilo Mörgen geschrieben: "Rückenschmerzen selbst behandeln mit der Pohltherapie" erschienen 2021 im Droemer-Knaur-Verlag.
Autor(in): Renate Bruckmann und Tilo Mörgen
Rückenschmerzen selbst behandeln mit der Pohltherapie mit einfachen Übungen endlich schmerzfrei werden (erhältlich ab 20. August 2021) In der Pohltherapie® geht man davon aus, dass Beschwerden durch falsche Gewohnheiten und Haltungsmuster im Alltag entstehen. Solange wir nicht mitbekommen, wie wir am PC sitzen, wie wir gehen oder all die anderen alltäglichen Dinge tun, können wir unsere Schmerzen nicht dauerhaft loswerden. Der praktische Gesundheitsratgeber vermittelt das Grundverständnis für die gängigsten Rücken-Beschwerden und ermächtigt zur wirksamen Selbsthilfe.
Das Buch ist untergliedert in Programme für den unteren und den oberen Rücken. Mithilfe der Hände und ein paar gängigen Tools behandeln und bewegen die Betroffenen ihre Muskeln und Faszien und lösen so Verspannungen, die zu ihren chronischen oder akuten Schmerzen führen. Viele Abbildungen illustrieren die Anatomie, und Fotos zeigen Schritt für Schritt, wie die Übungen durchgeführt werden sollten. Da es nach Grad der Beschwerden sinnvoll ist, unterschiedlich intensive Bewegungsübungen zu machen, gibt es ein einfaches Ampelsystem: Rot für Übung bei sehr starken bis starken Rücken-Beschwerden und Hexenschuss; Grün für Übung bei mittleren bis schwachen Rücken-Beschwerden und zur Vorbeugung. Ein Rücken-Programm dauert vier Tage und bietet am Ende Hinweise zu Dos and Don’ts in Bezug auf Job, Sport und Alltag. 15 Minuten-Übungsprogramme helfen nach dem Schmerz-Behandlungs-Programm dabei, das Erreichte zu erhalten und eine optimale Rücken-Gesundheit zu erreichen.
Es wird viel operiert, geschluckt, gespritzt und massiert in Deutschland – und trotzdem sind Rückenschmerzen noch immer einer der häufigsten Gründe für Arbeitsausfälle [26]. Das Arbeiten im Homeoffice und am Bildschirm hat die Situation vielfach weiter verschärft, da ergonomische Sitzgelegenheiten, gut platzierte Monitore, kurze Bewegungspausen und ein dynamischer Haltungswechsel im Alltag häufig zu kurz kommen. In der Praxis Bruckmann in Saarbrücken und Neustadt an der Weinstraße betrachten wir Rückenbeschwerden ganzheitlich im Zusammenspiel von Muskulatur, Faszien, Atmung und Nervensystem [7, 36, 45].
Wichtiger Hinweis zur fachärztlichen Abklärung vorab: Bitte lassen Sie akute, neu auftretende oder mit neurologischen Ausfallserscheinungen (wie Taubheitsgefühlen, Lähmungen oder Blasen-/Darmstörungen) einhergehende Rückenschmerzen immer zuerst fachärztlich (z. B. orthopädisch oder neurologisch) abklären. Wenn schwerwiegende strukturelle Ursachen ausgeschlossen sind oder begleitend zu bestehenden Befunden eine funktionelle Unterstützung sinnvoll ist, setzt unsere manuelle Tastbefundung und körpertherapeutische Begleitung an.
Häufige Fragen (FAQ) zu Rückenschmerzen, Faszien & Pohltherapie® (hier aufklappen)
1. Warum habe ich starke Rückenschmerzen, obwohl im MRT oder Röntgen kein eindeutiger Befund zu sehen ist?
Klassische bildgebende Verfahren wie MRT oder Röntgen stellen vor allem Knochen, Wirbelgelenke und Bandscheiben dar. Studien zeigen jedoch, dass strukturelle Veränderungen wie Bandscheibenvorwölbungen auch bei bis zu 84 % der völlig beschwerdefreien Älteren vorkommen [15, 56]. Funktionelle Dauerspannungen in der Muskulatur, lokale Triggerpunkte und eine eingeschränkte Gleitfähigkeit der großen Rückenfaszie (Fascia thoracolumbalis) sind auf Standard-MRT-Bildern hingegen nicht sichtbar, können aber sensible Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) im Gewebe stark reizen [34, 41, 49].
2. Was versteht man unter einem „Frozen Back“ und wie entstehen verklebte Faszien?
Die große Rückenfaszie trägt maßgeblich zur Stabilität der Wirbelsäule bei [6, 52]. Verliert sie durch Bewegungsmangel, langes starres Sitzen, einseitige Alltagsgewohnheiten, Schonhaltungen oder chronischen Stress ihre Scherbeweglichkeit und Gleitfähigkeit gegenüber den angrenzenden Gewebeschichten, entsteht erhöhte Reibung und Steifheit – in der Forschung häufig als „Frozen Back“ beschrieben [11, 33].
3. Woran erkenne ich, dass meine Rückenschmerzen muskulär und faszial mitbedingt sein können?
Typische Hinweise sind eine deutliche Bewegungs- und Haltungsabhängigkeit: Der Rücken fühlt sich morgens oder nach längerem Sitzen steif an (Anlaufschmerz), das Aufrichten fällt schwer und bestimmte Dreh- oder Bückbewegungen ziehen oder stechen, während sanfte Bewegung und Wärme oft als wohltuend empfunden werden [50, 51].
4. Welche Rolle spielen Stress und das vegetative Nervensystem bei chronischen Rückenschmerzen?
Aktuelle Untersuchungen belegen eine enge Wechselwirkung zwischen Stress, dem autonomen Nervensystem und der Faszienspannung [9, 10, 35]. Bei emotionaler Anspannung werden Botenstoffe ausgeschüttet, welche die Grundspannung im Fasziengewebe erhöhen und die Gewebehydratation verändern können [28, 48]. Gleichzeitig spannen viele Menschen unter Druck unbewusst Atem-, Bauch- und Rückenmuskeln an.
5. Warum hängen Rückenschmerzen oft eng mit dem Bauch, dem Hüftbeuger und dem Beckenboden zusammen?
Der Rücken arbeitet niemals isoliert [6, 51]: Häufig liegt ein wesentlicher Spannungsfaktor auf der Körpervorderseite. Ein dauerhaft verkürzter tiefer Hüftbeuger (M. iliopsoas) oder chronisch angespannte Bauchmuskeln ziehen die Lendenwirbelsäule und das Becken nach vorne, während die Rückenmuskulatur permanent gegenhalten muss [50, 58].
6. Wie unterstützt die Praxis Bruckmann bei Rückenbeschwerden?
In unseren Praxen in Saarbrücken und Neustadt an der Weinstraße arbeiten wir mit einem ganzheitlichen Methodenmix rund um die Sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Pohl®: Sanfte manuelle Techniken für Faszien und Triggerpunkte werden mit Körperwahrnehmung, Haltungsschulung und gezielten Übungen kombiniert. Die stressfreie Berührung spricht zudem das autonome Nervensystem an (Neurozeption), um das Nachlassen chronischer Schutzspannungen zu fördern [4, 30, 37, 39].
Drei wichtige Punkte zur Orientierung bei Rückenschmerzen:
Ein unauffälliges MRT schließt reale Gewebespannungen nicht aus: Myofasziale Verhärtungen, Triggerpunkte und eine verminderte Gleitfähigkeit der Rückenfaszie lassen sich apparativ kaum abbilden, sind aber durch eine geschulte manuelle Tastbefundung differenziert erfassbar [33, 50, 53].
Vorder- und Rückseite bilden eine funktionelle Einheit: Um den unteren und oberen Rücken nachhaltig zu entlasten, müssen häufig auch Bauchwand, Hüftbeuger, Zwerchfellatmung und Beckenboden in den therapeutischen Prozess einbezogen werden [6, 51, 58].
Mechanik und Nervensystem wirken zusammen: Eine nachhaltige Spannungsregulation verbindet manuelle Gewebearbeit mit dem Erleben von Sicherheit (Neurozeption), bewusster Körperwahrnehmung und sanften Eigenübungen im Alltag [30, 36, 39].
Was sind Ursachen für Rückenbeschwerden?
Lange Zeit galten rein mechanische „Abnutzungen“ der Wirbelsäule als Hauptursache für Rückenschmerzen. Umfassende neue wissenschaftliche Erklärungsmodelle räumen nun mit veralteten Vorstellungen auf und zeigen: Rückenschmerzen sind ein komplexes Zusammenspiel aus mechanischen Faszien-Veränderungen, Stress, unserem Nervensystem und sogar unserem sozialen Umfeld [21, 29, 34, 60]. „In der Pohltherapie® betrachten wir funktionelle Veränderungen wie eingeschränkt gleitfähige (verklebte) Faszien und Triggerpunkte in der Muskulatur als wesentliche Faktoren bei Rückenschmerzen“, erklärt Renate Bruckmann in einem Interview mit der SR 3 Saarlandwelle zu ihrem Buch „Rückenschmerzen selbst behandeln – Mit einfachen Übungen endlich schmerzfrei werden“ (Buchtitel) [50].
Eingeschränkte Faszienstrukturen und Triggerpunkte, die sogenannten Myogelosen [53], stehen häufig mit Fehlhaltungen bei ungünstigem Sitzen und Gehen sowie insgesamt deutlichem Bewegungsmangel in Verbindung [50, 52]. „Auch bei strukturellen Befunden wie Arthrose und Bandscheibenvorfällen kann dies eine begleitende Rolle spielen, z. B. weil eine dauerhaft verhärtete und verkürzte Muskulatur erhöhten Druck auf die Bandscheiben und Gelenke ausübt“, erläutert Renate Bruckmann.
Bei welchen Beschwerdebildern rund um den Rücken unterstützen wir Sie in unserer Praxis?
Altersbedingte Veränderungen auf dem Röntgenbild sind häufig normal: Strukturelle Veränderungen an der Wirbelsäule (wie Bandscheibenvorwölbungen) gelten oft pauschal als alleinige Schmerzursache. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass diese Veränderungen auch bei völlig beschwerdefreien Menschen häufige Begleiterscheinungen des Alters sind – so weisen 84 % der beschwerdefreien 80-Jährigen Bandscheibenvorwölbungen auf (Brinjikji et al., 2015) [15]. Ein „auffälliges“ MRT-Bild sagt Längsschnittstudien zufolge ein zukünftiges Schmerzrisiko kaum voraus (Tonosu et al., 2017) [56].
1. Beschwerden im unteren und oberen Rücken
Schmerzen zwischen den Schulterblättern: Ziehende oder brennende Spannungen im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS).
Schmerzen im Bereich des ISG (Iliosakralgelenk): Einseitige oder beidseitige Kreuzbein- und Gesäßbeschwerden beim Gehen, Bücken oder Umdrehen.
Beschwerden nach einer Rückenoperation: Persistierende myofasziale Schutzspannungen und Narbenzüge nach vorangegangenen Eingriffen.
Einschränkungen und Störungen beim Atmen: Gefühl eines starren Brustkorbs oder einer blockierten tiefen Bauch- und Flankenatmung.
Chronische Lumbalgie: Anhaltende oder wiederkehrende Kreuzschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS).
Akute Verkrampfungen (Hexenschuss): Plötzlich einschießende, bewegungseinschränkende Muskel- und Faszienspannungen im Lendenbereich.
2. Einschränkungen bei der Bewegung
Drehen des Rumpfes: Eingeschränkte Rotation im Sitzen, Stehen oder beim Schulterblick.
Bücken und Wiederaufrichten: Schmerzhafte Spannung beim Vorbeugen oder beim Aufrichten aus gebückter Haltung.
Seitneigung: Verkürzungsgefühle in den Flanken und im seitlichen Rumpf (M. quadratus lumborum, schräge Bauchmuskeln).
Gehen: Rasche Ermüdung oder zunehmender Zug im unteren Rücken bei Spaziergängen.
Stehen und Sitzen: Beschwerden bei längerem Verharren in einer Position sowie Anlaufschmerz beim Aufstehen.
Abbrechgefühle im Rücken: Eindruck von Instabilität im Übergang zwischen Lendenwirbelsäule und Becken.
Flächige Spannungsgefühle: Wahrnehmung eines engen „Panzers“ entlang der Rückenstrecker und der Thorakolumbalfaszie.
Morgendliche Steifheit: Ausgeprägte Unbeweglichkeit nach dem Aufwachen oder nach Ruhephasen.
4. Funktionelle Haltungsprobleme
Hohlkreuz (Hyperlordose): Vermehrte Vorwärtskippe des Beckens durch verkürzte Hüftbeuger und angespannte Rückenstrecker.
Rundrücken (Hyperkyphose): Eingesunkener Oberkörper durch verkürzte Bauch- und Brustmuskulatur auf der Vorderseite.
Funktioneller Beckenschiefstand: Einseitiger muskulärer Dauerzug in Flanken, Hüfte und Gesäß.
Funktionelle Begleitbeschwerden bei Skoliose: Asymmetrische myofasziale Spannungszustände entlang der Wirbelsäule.
Vieles davon tritt in Kombination auf und steht mit alltäglichen Haltungs- und Bewegungsmustern in Verbindung, die man selbst positiv beeinflussen kann – sobald man die Zusammenhänge kennt. Auch diese Muster bewusst zu machen, ist Teil unserer therapeutischen Begleitung neben der manuellen Behandlung von Triggerpunkten und der Förderung der myofaszialen Geschmeidigkeit [50, 51].
Faszien als oft unterschätzte Schmerzquelle („Frozen Back“): Die große Rückenfaszie (Fascia thoracolumbalis) trägt bis zu 75 % zur statischen Stabilität unserer Wirbelsäule bei (Bojairami & Driscoll, 2022) [1, 2, 6, 61]. Wenn Faszien ihre Gleitfähigkeit verlieren und die Gewebeschichten weniger geschmeidig gegeneinander gleiten, entsteht eine erhöhte Reibung [3, 20, 29]. Dieses Phänomen wird als „Frozen Back“ bezeichnet und geht häufig mit schmerzhaften Bewegungseinschränkungen einher (Brandl & Schleip, 2025; Langevin et al., 2011) [11, 12, 33, 60].
Muskelkater ist oft ein „Faszienkater“: Lange nahm man an, Überlastungsschmerz entstünde ausschließlich tief in den Muskelfasern [17, 18, 25, 27, 42, 43]. Neuere Untersuchungen belegen jedoch, dass der typische brennende oder schneidende Schmerz nach ungewohnter Belastung maßgeblich aus dem sensiblen, dicht mit Nervenendigungen durchzogenen Fasziengewebe stammt (Schilder et al., 2018; Brandl, Wilke, Egner, Schmidt et al., 2023) [13, 14, 23, 24, 34, 41, 47, 49, 54, 55, 59].
Stress und belastende Gefühle beeinflussen das Gewebe: Faszien reagieren sensibel auf unseren mentalen Zustand [16, 28, 38]. Chronischer Stress, emotionale Konflikte oder depressive Verstimmungen können über das vegetative Nervensystem dazu beitragen, dass sich der Flüssigkeitsaustausch im Bindegewebe verändert. Das Gewebe verliert an Elastizität und Scherbeweglichkeit (Brandl, Engel, Egner, Schleip & Schubert, 2024; Müller et al., 2022) [9, 10, 36, 40, 46, 48].
Die Bedeutung sozialer Sicherheit: Sogar unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und das therapeutische Umfeld beeinflussen das Schmerzerleben und die Geweberegeneration [5, 22, 44]. Anhaltender sozialer Stress und Partnerkonflikte können Regenerationsprozesse verzögern (Kiecolt-Glaser et al., 2005) [31, 32, 37, 40], während soziale Einbindung und Unterstützung schützend wirken (Donohue et al., 2026) [21].
Wenn wir Sie mit manueller Therapie oder sanften Übungen begleiten, geschieht deutlich mehr, als dass wir das Gewebe nur rein „mechanisch“ bearbeiten (Bialosky et al., 2018) [4, 8]. Wenn wir Spannungen in den Faszien manuell adressieren, beruht ein möglicher positiver Effekt wissenschaftlichen Modellen zufolge nur zum Teil auf dem direkten mechanischen Impuls im Gewebe (Keter et al., 2025) [30]. Ein wesentlicher Teil der Spannungsregulation und der veränderten Schmerzwahrnehmung wird stattdessen über Ihr unbewusstes (autonomes) Nervensystem vermittelt (Schleip & Stecco, 2021) [47, 57]. Eine behutsame und stressfreie Berührung spricht spezielle Mechanorezeptoren und freie Nervenendigungen in der Haut und im Fasziengewebe an (McGlone et al., 2014) [39]. Dadurch wird Ihrem Körper auf unbewusster Ebene signalisiert: „Du bist hier sicher“ – ein Vorgang, den man Neurozeption nennt (Porges, 2022) [43]. Erlebt sich der Körper in Sicherheit, kann er in den parasympathischen Ruhemodus umschalten. Studien weisen darauf hin, dass dies regulierende und regenerationsfördernde Prozesse im Gewebe begünstigen kann (Langevin, 2021) [34]. Gezielte Handgriffe – wie wir sie in der Praxis Bruckmann anwenden –, die individuell auf Ihr Fasziengewebe abgestimmt sind, zielen darauf ab, die erhöhte Grundspannung der Gewebezellen zu modulieren (Schleip et al., 2019) [28, 45, 46]. Gleichzeitig unterstützen sie Sie dabei, Ihren eigenen Körper von innen und außen wieder bewusster wahrzunehmen (Bordoni et al., 2021) [7, 57]. Dieses Erleben von Sicherheit und die Regulation des Nervensystems schaffen eine wichtige Grundlage dafür, dass chronische, oft durch Stress entstandene Schutzspannungen nachlassen können (Mörgen, 2024) [36].
Renate Bruckmann im Interview mit der SR 3 Saarlandwelle
Renate Wanninger, Reporterin beim SR 3, besuchte Renate Bruckmann in ihrer Praxis in Saarbrücken und ließ sich vor Ort das Vorgehen der Pohltherapie® bei Rückenschmerzen erläutern. Das daraus entstandene Interview, ausgestrahlt am 12.10.2021, können Sie sich hier anhören:
Ja, in unserem YouTube-Kanal die.Schmerzexperten stellen wir wichtige ausgleichende Übungen als Video vor. Damit können die Bewegungsabläufe Schritt für Schritt nachvollzogen werden, was eine achtsame und kontrollierte Ausführung unterstützt.
Oder nutzen Sie den kostenlosen Video-Kurs zum Buch „Rückenschmerzen selbst behandeln“ in unserer kostenlosen App GesundMove für Apple, Android und Laptops/PCs – ein umfassendes Begleitprogramm zur aktiven Selbsthilfe.
Praktischer Alltagstipp für Schreibtischarbeit & Homeoffice: Prüfen Sie beim Sitzen zwischendurch Ihre eigene Körperspannung: Ziehen Sie unbemerkt den Bauch ein, halten Sie den Atem flach oder sitzen Sie starr im Hohlkreuz bzw. Rundrücken? Lassen Sie die Bauchdecke für einige ruhige Atemzüge weich werden, wechseln Sie regelmäßig Ihre Sitzposition und richten Sie sich beim Aufstehen langsam über die Hüftgelenke auf, damit sich Hüftbeuger und Rückenfaszie wieder geschmeidig an die Streckung anpassen können [50].
Ihr nächster Schritt: Abklärung & Begleitung in der Praxis Bruckmann
Wenn Sie Ihre Rückenbeschwerden im Zusammenhang mit Muskulatur, Faszien, Atmung und Alltagsbewegung betrachten möchten, begleiten wir Sie gerne persönlich vor Ort oder mit unseren strukturierten Angeboten zur Selbsthilfe:
1. Untersuchung vor Ort & Online-Sprechstunde
Vereinbaren Sie einen Termin zur manuellen Tastbefundung und körpertherapeutischen Begleitung an unseren Standorten in Saarbrücken (Pestelstr. 4) oder Neustadt an der Weinstraße (Hauptstr. 93–95) – oder nutzen Sie unsere persönliche Online-Sprechstunde.
Nutzen Sie die sanften Übungen und Alltagstipps in unserem Fachbuch „Rückenschmerzen selbst behandeln mit der Pohltherapie“ (Renate Bruckmann & Tilo Mörgen, Droemer Knaur) sowie den kostenlosen Video-Kurs in unserer App GesundMove.
Barker, P. J., Urquhart, D. M., Story, I. H., Fahrer, M., & Briggs, C. A. (2007). The middle layer of lumbar fascia and attachments to lumbar transverse processes: Implications for segmental control and fracture. European Spine Journal, 16(12), 2232–2237. https://doi.org/10.1007/s00586-007-0502-z
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